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Weltweit erster Plug-and-Play-Solarsystemstandard vorgestellt

Der Deutsche Verein für Elektrotechnik (VDE)hat den weltweit ersten Produktsicherheitsstandard fürPlug-and-Play-Solarsysteme, geplant für die Veröffentlichung im Dezember 2025. Bezeichnet alsDIN VDE V 0126-95 / VDE V 0126-95:2025-12, dieser Standard mit dem Titel "Netzgekoppelte Solargeräte zum Einstecken – Teil 95: Sicherheitsanforderungen und Prüfungen„“ markiert einen bedeutenden Wandel von erfahrungsbasierten Richtlinien hin zu definierten Normen für die rasch wachsende Branche.Photovoltaikanlage auf dem BalkonDiese Entwicklung gewährleistet mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit für Verbraucher und Hersteller gleichermaßen.

Plug-and-Play-Solarsystemstandard

Einheitliche Anforderungen von Komponenten bis zum System

Dieser Standard behandelt erstmals netzgekoppelte Photovoltaikanlagen als Gesamtprodukt und legt einheitliche Sicherheits- und Leistungskriterien für alle Komponenten fest, einschließlich Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Stecker und Netzanschlussverfahren. Er richtet sich an Produktentwickler, Hersteller und Zulieferer und definiert klare Konformitätsstandards, die es Prüfstellen ermöglichen, die Sicherheit zu bestätigen.

Plug-and-Play-Solarsystem

VDE-Präsident Ansgar Hinz betonte, dass konforme Geräte einen besseren Anwenderschutz bieten und das Marktvertrauen in die Solarstromtechnik stärken. Durch die Berücksichtigung des gesamten Systems wird die nahtlose Integration unterstützt.Balkon-Photovoltaikanlagenin elektrische Hausinstallationen, um eine breitere Akzeptanz zu fördern.

Wichtigste Änderungen: Erhöhte Leistungsgrenzen und neue Schnittstellenregeln

In ausführlichen Diskussionen und über 1.250 Rückmeldungen stand die Balance zwischen Sicherheit und Schutz im Vordergrund – beispielsweise die Vermeidung von Stromschlägen und Überlastung.Hauselektrische Anlage– mit mehr Komfort für den Verbraucher. Zu den wichtigsten Vereinbarungen gehören die Anhebung der maximalen Leistungsgrenzen und die Vereinfachung des Netzanschlusses. Bei steckbaren Solaranlagen ist die maximale Netzleistung des Wechselrichters auf 800 VA begrenzt. Bei Verwendung herkömmlicher Haushaltsstecker (z. B. Schuko) kann die Gesamtleistung der PV-Module 800 Wp + 20 % (960 Wp) erreichen, während spezielle Netzstecker bis zu 2000 Wp ermöglichen. Neue Sicherheitsmaßnahmen erlauben zudem den Anschluss über geerdete Haushaltssteckdosen, die Verwendung verbesserter Stecker mit Schutzabdeckungen oder Trennschaltern oder die elektrische Trennung im Wechselrichter, zusätzlich zu herkömmlichen Netzsteckern.

Energiespeicherung wird separat behandelt

Der aktuelle Standard deckt keine Plug-and-Play-Solarsysteme ab.Energiespeicher in BatterienDas DKE/K 373-Komitee hat jedoch Pläne zur Entwicklung separater Sicherheits- und Leistungsanforderungen für Batteriespeichersysteme initiiert. Dadurch wird sichergestellt, dass zukünftige Normen den Bedarf an Batteriespeichern umfassend decken. Zur besseren Verständlichkeit veröffentlicht DKE Mitte Dezember erläuternde Dokumente und FAQs. Bleiben Sie informiert.YouthPOWER Newsfür aktuelle Informationen zu diesen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Innovationen bei Photovoltaikanlagen für Balkone.

Internationale Auswirkungen: Ein potenzieller Entwurf

Dieser deutsche Standard hat die Aufmerksamkeit der Internationalen Elektrotechnischen Kommission auf sich gezogen (IEC/TC 82 „Solar-Photovoltaik-Energiesysteme“Dies deutet auf ein potenzielles weltweites Anwendungsgebiet hin. Alexander Nollau, Leiter der Energieabteilung von DKE, merkte an, dass Aspekte, die nicht mit dem Netzanschluss zusammenhängen, in internationale Rahmenwerke integriert werden könnten.DIN VDE V 0126-95ein grundlegender Entwurf für zukünftige weltweite Standards für steckbare Solaranlagen. Diese Angleichung könnte die Regulierungen harmonisieren und Innovationen fördern.Solare Photovoltaik-Energiesystemeund die Zuverlässigkeit von steckbaren PV-Geräten auf allen Märkten zu verbessern.


Veröffentlichungsdatum: 27. November 2025